Ein Technologie-Pitch für die Post-EEG-Ära: Wie hunderte Biogasanlagen zu einem steuerbaren, marktfähigen Kraftwerksverbund vernetzt werden – und damit erneuerbare Energie systemrelevant machen.
Mehrere tausend Biogasanlagen fallen in den kommenden Jahren aus der EEG-Einspeisevergütung. Ohne Anschlusskonzept droht eine massive Stilllegungswelle – mit erheblichen Konsequenzen für die Energiewende und die Versorgungssicherheit.
Anlagen produzieren unflexibel – kein Marktwert im Regelenergiemarkt
Jede Anlage operiert isoliert – digitale Integration fehlt vollständig
Marktpreise von 6–8 ct/kWh decken die Betriebskosten kaum
Post-EEG-Förderung und Energiemärkte fordern gezielt:
➡ Der Zusammenschluss in virtuellen Kraftwerken wird zur wirtschaftlichen Notwendigkeit.
Das VBKW vernetzt hunderte dezentraler Biogasanlagen zu einem einzigen, zentral steuerbaren Kraftwerksverbund – und schafft damit ein virtuelles Spitzenlastkraftwerk auf Basis erneuerbarer Energie.
Jede Anlage wird technisch umgerüstet, um bedarfsgerecht und marktkonform Strom zu produzieren.
Sensorik, Remote-Steuerung und Digital-Twin-Technologie ermöglichen vollständige Transparenz und Kontrolle.
Alle Anlagen werden in einer zentralen Plattform gebündelt und gemeinsam am Energiemarkt vermarktet.
Das VBKW wächst mit der Anzahl der angeschlossenen Anlagen. Bereits ab 50 Anlagen entsteht eine relevante steuerbare Leistungseinheit – mit einem klaren Pfad bis zu 1 GW.
Langfristiges Ziel des VBKW-Portfolios
Jede zusätzliche Anlage stärkt die Portfoliostabilität und erhöht den Marktwert des gesamten Verbunds am Regelenergie- und Flexibilitätsmarkt.
Jede Biogasanlage wird gezielt umgerüstet, um Post-EEG-fähig zu werden. Die technischen Maßnahmen folgen einem standardisierten Prozess – reproduzierbar, skalierbar und wirtschaftlich optimiert.
Installation zusätzlicher Motorleistung – typisches Beispiel: Steigerung von 500 kW auf 1.200 kW installierter Kapazität.
Ermöglicht die Entkopplung von Gasproduktion und Stromerzeugung für maximale Flexibilität im Marktbetrieb.
Alle Anlagen werden fernsteuerbar und digital überwacht – Grundlage für den Echtzeit-Plattformbetrieb.
Jede Anlage erhält einen individuellen Digitalen Zwilling – ein hochpräzises Echtzeit-Abbild der physischen Anlage in der Cloud.
Gasproduktion, Wärmelast und Strompreise werden kontinuierlich vorhergesagt.
Start-Stop-Strategien, Lastverschiebung und Marktoptimierung in Echtzeit.
Frühe Fehlererkennung reduziert Ausfallzeiten und senkt Wartungskosten.
Alle angeschlossenen Anlagen werden über eine zentrale Plattform gesteuert, vermarktet und optimiert. Die Plattform ist das Herzstück des VBKW – sie übersetzt dezentrale Erzeugung in marktfähige, steuerbare Leistung.
Optimale Fahrweise aller angeschlossenen Anlagen – koordiniert, prognosebasiert und wirtschaftlich maximiert.
Direkte Vermarktung an Strombörse, Regelenergiemarkt und Flexibilitätsmärkten – vollautomatisiert.
Bereitstellung von Spitzenlast, Redispatch und Reserveleistung für Netzbetreiber und Direktvermarkter.
Die technische Architektur verbindet physische Biogasanlagen über Edge Controller und Digital Twins mit der zentralen Plattformsteuerung – und von dort direkt in den Energiemarkt.

Viele dezentrale Anlagen – eine intelligente Plattform: Das VBKW bündelt erneuerbare Flexibilität und macht sie systemrelevant.
Echtzeit-Koordination aller Anlagen für maximale Wirtschaftlichkeit und Netzdienlichkeit des Gesamtverbunds.
Automatisierte Erstellung und Einreichung von Fahrplänen für Strombörse und Regelenergiemarkt.
Fernsteuerung aller BHKW- und Speichereinheiten in Echtzeit – sekundengenau und vollautomatisch.
Durchgängige Datensicherheit über alle Kommunikationsebenen – von der Anlage bis zur Plattform.
Das VBKW erschließt für Betreiber gleichzeitig mehrere Einnahmequellen – weit über den klassischen Einspeisepreis hinaus. Diese Diversifikation macht das Modell robust und wirtschaftlich attraktiv.
Day-Ahead- und Intraday-Vermarktung bei optimierten Preiszeitfenstern – gesteuert durch KI-basierte Preisprognosen des Digital Twin.
Bereitstellung von Primär-, Sekundär- und Minutenreserve – hochwertige Erlöse für steuerbare, zuverlässige Leistung.
Redispatch 2.0, lokale Flexibilitätsmärkte und netzdienliche Leistung – wachsendes Marktsegment mit stabilen Vergütungen.
Das VBKW vereint erstmals vier Kompetenzbereiche in einer integrierten Plattform – eine Kombination, die bislang kein Marktteilnehmer in dieser Tiefe und Breite realisiert hat.
Jahrzehntelange Praxiserfahrung im Betrieb und der Optimierung dezentraler Biogasanlagen.
Industriepartner für die technische Umrüstung und den Überbau von Blockheizkraftwerken.
Wissenschaftliche Partner aus Forschung und Entwicklung für Fermentermodellierung und KI-Optimierung.
Energiesystemexperten mit tiefem Markt-Know-how für Plattformbetrieb und Energiemarktintegration.
Kein einzelner Akteur am Markt besitzt alle fünf Kompetenzen. Das VBKW-Konsortium schließt diese Lücke durch gezielte Partnerschaft – und schafft damit einen strukturellen Wettbewerbsvorteil, der kurzfristig nicht reproduzierbar ist.
Das VBKW folgt einem klaren Wachstumspfad – von ersten Pilotanlagen bis zur GW-Skala. Jede Phase baut auf den Erfahrungen und Infrastrukturen der vorangegangenen auf.
25 Anlagen · 15 MW · Technologievalidierung & erste Markterlöse
200 Anlagen · 120 MW · Plattformreife & Regelenergievermarktung
1.000 Anlagen · 600 MW · Systemrelevanz & Netzstabilisierung
Vollständige Post-EEG-Integration · Europas größtes steuerbares Biogas-Portfolio
Ein virtuelles Biogaskraftwerk kann drei zentrale Funktionen im zukünftigen Energiesystem erfüllen – und wird damit zu einem unverzichtbaren Baustein der Energiewende.
Flexible erneuerbare Stromproduktion – bedarfsgerecht und marktfähig.
Bereitstellung steuerbarer Leistung zur Frequenz- und Spannungshaltung im Netz.
Direkter Ersatz fossiler Spitzenlastkraftwerke durch steuerbare erneuerbare Energie.
Der digitale Kraftwerkszwilling ermöglicht die Transformation klassischer Biogasanlagen in flexible, marktorientierte Stromerzeuger. In Kombination mit einer zentralen Plattform entsteht ein virtuelles Biogaskraftwerk.
Dieses Modell bietet eine wirtschaftliche Perspektive für Post-EEG-Biogasanlagen und gleichzeitig eine wichtige Flexibilitätsquelle für das zukünftige Energiesystem.
Post-EEG-Biogasanlagen erhalten ein tragfähiges Geschäftsmodell jenseits der Einspeisevergütung.
Das VBKW liefert steuerbare Leistung genau dann, wenn das Netz sie braucht.
Von der Pilotanlage bis zur europäischen Marktführerschaft – der Wachstumspfad ist klar definiert.
300 dezentrale Biogasanlagen. Vernetzt zu einem einzigen steuerbaren Kraftwerk mit 150 MW Leistung. Kein Schornstein. Keine neue Infrastruktur. Nur Intelligenz – und der Wille, das Bestehende neu zu denken.
150 MW bedeuten rund 900 GWh Strom pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch von über 270.000 Haushalten – erzeugt aus Biogas, steuerbar auf Abruf, vermarktet wie ein Großkraftwerk.
Das ist nicht Zukunftsmusik. Das ist unser Ziel – und wir bauen es.

Das Virtuelle Biogaskraftwerk löst eines der drängendsten Probleme der Energiewende: Es macht dezentrale, erneuerbare Biogasleistung steuerbar, marktfähig und systemrelevant – genau dann, wenn Tausende Anlagen ohne Perspektive aus der EEG-Vergütung fallen.
Wirtschaftlicher Weiterbetrieb nach EEG-Auslauf mit neuen, diversifizierten Erlösquellen
Steuerbare erneuerbare Leistung für Netzstabilität, Redispatch und Regelenergie
Skalierbare Plattformtechnologie mit klarem Pfad zu 1 GW und langfristigen Markterlösen
Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt von:
Technologie-Campus 3
09126 Chemnitz
Deutschland
Telefon: +49 (0)371 / 5399-0
E-Mail: info@enas.fraunhofer.de
Web: www.enas.fraunhofer.de
Vertretungsberechtigter:
Prof. Dr. Harald Kuhn
Institutsleiter
Hertha-Lindner-Straße 10-12
01067 Dresden
Deutschland
Registernummer: HRB29317 Amtsgericht Dresden
Telefon: +49 (0) 800 1480 450 (kostenfrei)
Telefax: +49 351 86791410
E-Mail: pmo@hako.team
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung:
Pierre Haustein, Michael G. Kosel
Ansprechpartner: Chris Dietrich, Michael G. Kosel
Technologiekonzept VBKW Virtuelles Biogaskraftwerk